Intervallfasten

Das neue Jahr hat begonnen und du willst etwas von deinem Winterspeck loswerden? Dann bist du hier genau richtig. Heute stelle ich dir 3 verschiedene Intervall-Fasten-Methoden vor. Ein Ernährungstrend bei dem zeitweise auf Nahrung und kalorienreiche Getränke verzichtet wird.

Doch nicht nur der Stoffwechsel und die Fettverbrennung werden optimiert, sondern auch altersbedingte Krankheiten sollen vermieden oder zumindest reduziert werden können. Hierzu lassen sich zum Beispiel Bluthochdruck oder Diabetes zählen. Aber auch viele andere Beschwerden wie Akne oder Neurodermitis sollen durch das intermittierte Fasten eingedämmt werden können.

 

Leckere Rezepte für einen gesunden Start ins neue Jahr!

Bei diesem Fasten geht es nicht darum wochenlang auch jegliche Nahrung zu verzichten, sondern darum die Zeitfenster zu verkürzen. Dadurch werden verschiedene Änderungen des Stoffwechsels angeregt und da reichen dann oft einige Stunden des Fastens. Welche verschiedenen Techniken es gibt, siehst du jetzt!

16 Stunden täglich fasten: 8-Stunden Diät

Die auch bekannt als 16:8 Methoden orientiert sich ganz an dem Motto Stunden statt Kalorien. 16 Stunden des Tages wird gefastet. In dieser Zeit sind lediglich Wasser, ungesüßter Tee und Brühe erlaubt. Anschließend folgen 8 Stunden, in denen du so viel essen darfst, bis du richtig satt bist. Durch den leeren Magen am Morgen wird die Fettverbrennung angekurbelt und durch ein zusätzliches Workout können noch mehr Kilos purzeln. Vorgaben zum Essensplan gibt es zwar nicht allerdings gehören zu den wichtigsten Energiebomben: Fisch, Nüsse, Milchprodukte, Obst, Gemüse und Vollkornprodukte.

Aber für wen eignet sich das Intervall-Fasten? Eigentlich für jeden Fasten-Einsteiger. Ein großer Vorteil ist nämlich die zeitliche Flexibilität. Es ist nämlich egal wann du am Tag fastest, das legst du ganz allein fest. Natürlich gibt es aber auch einen Haken an der Sache: Planung und Disziplin. Es ist nicht möglich zwischendurch mal was zu essen, wer einmal die 8 Stunden angefangen hat sollte sich auch daranhalten. Zudem ist bei dieser Methode daran zu denken, dass in den 8 Stunden meistens große Portionen verzehrt werden. Wer also immer nur kleine Portionen zu sich nimmt sollte sich für eine der anderen Metthoden entscheiden.

Alle 2 Tage ist Fastenzeit.

Bei dieser Methode geht es darum an einem Tag ALLES zu essen worauf man Lust und Laune hat und dann an dem nächsten Tag NICHTS zu essen. Auch hier gelten wieder die Ausnahmen: Wasser, Tee ohne Süßungsmittel und Brühe. Wenn du also an dem Tag wo du nichts isst, darfst du nach dem Schlafen wieder was zum Frühstück essen.

Ein schöner Effekt bei allen Fastenvarianten ist, dass es keinen Jo-Jo-Effekt gibt, da der Körper keine Möglichkeit hat in den „Energiesparmodus“ zu fallen. Dies ist bei vielen Abnehm-Alternativen nämlich der Fall.

Eine Sache über die man sich bei dieser Methode bewusst sein sollte, ist dass es am Anfang sehr schwer sein wird einen ganzen Tag auf Essen zu verzichten, vor allem wenn einem mal eine Heißhunger-Attacke überkommt. Aber wichtig ist es hier Durchhaltevermögen zu zeigen. Auf was man an dem Fastentag gefasst seien sollte ist: Müdigkeit, höheres Kälteempfinden und auch Kopfschmerzen sind möglich. Aber diese Nebenwirkungen werden sich einstellen, sobald dein Körper sich an das ungewohnte Essverhalten gewöhnt hat.

5 Tage Essen, 2 Tage fasten

Wie der Name dieser Methode schon verrät wird hier an 5 Tagen nach Belieben gefuttert und zwei Tage in der Woche gefastet. Es ist wohl selbstverständlich das an den 5 fastenfreien Tagen trotzdem auf Alkohol, Süßigkeiten und kohlenhydratreichem Essen verzichtete werden sollte. An den Fastentagen gilt allerdings nicht, wie bei den anderen Metthoden, kein striktes Essensverbot, sondern eine Kaloriengrenze. Bei Frauen liegt diese bei 500 und bei Männern 600. Wann diese Kalorien zu sich genommen werden liegt bei einem selbst. Zu empfehlen wäre hier jedoch ein eiweißreiches Essen und Gemüse, was mit wenig Fett zubereitet wird. Good to know ist außerdem, dass an den 2 Fastentagen in der Woche kein Sport gemacht werden sollte, an den verbleibenden 5 Tagen, kannst du dich jedoch austoben wie du möchtest.

 

Abschließend ist wohl zu sagen, dass jede Methode ihr Vor – und Nachteile hat, aber in einer Sache sind sie sich alle wohl einig: Disziplin. Dass bei keiner der Varianten eine Veränderung direkt zu merken ist, ist wohl klar, deshalb heißt es: Durchhalten und nicht aufgeben. Denn wer es schafft sich an die Vorgaben zu halten, der wird auf Dauer ein großartiges Ergebnis erzielen können.